Strecken-
verlauf der
Pilgerwege
Wallfahrtskirche
Siedlungen
um 1330
Orgelbau
in Gottsbüren
Historisch
interessante Stätten an
den Wegen
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Nach
dem "Wunder von Gottsbüren" im Jahre 1330 begann
die berühmte Wallfahrtszeit. Der Fund des "Leichnams Christi"
zog zunächst nur Pilger aus der Umgebung an. Nachdem
der Erzbischof von Mainz am 10. Juni 1331 Gottsbüren offiziell
als Wallfahrtsort anerkannt hatte, strömten auch viele Pilger aus
den Gebieten des heutigen Europas hierher. Mit den Spenden der
Pilger konnte nicht nur die Wallfahrtskirche, zu jener Zeit ein
Ziel von abendländischer Bedeutung, sondern auch die Sababurg als
Schutzburg für die Pilger erbaut werden.
Die Arbeitsgemeinschaft
Heimatgeschichte Gottsbüren hat die alten Pilgerwege als Rundwanderwege
gekennzeichnet und mit Tafeln ausgestattet, auf denen Sie viele
interessante Informationen über die Geschichte dieser Gegend
finden.
1. Helmarshäuser
Weg, (Nebenweg
der Königstraße) nach Helmarshausen. Rückweg über den
St.-Annen-Pfad
[11 km] oder das Holzapetal [14 km].
2. Nonnenweg,
(Königstraße nach Lund/Schweden) nach Lippoldsberg, Rückweg
über den Sonnenweg und den St.-Georgen-Grund [14 km].
3. Werderscher Weg,
zum mittleren Eichsfeld, über Gieselwerder. Zurück über den Ödelsheimer
Weg
[12 km].
4. Sababurger
Weg, zum unteren
Eichsfeld, über den Randweg nach Sababurg. Rückweg durch das
Donnebachtal [12 km].
5. Hofgeismarer
Weg, über Beberbeck,
Fritzlar nach Frankfurt. Zurück geht es am Urwald vorbei und
durch das Donnebachtal [11 km].
6. Jakobsweg,
Pilgerweg nach Westen (Santiago de Compostela) über Trendelburg.
Zurück über Wülmersen, Holzapetal [17 km].

Digitale topografische Karte 1 : 50.000
mit Genehmigung des Hessischen Landesamtes für Bodenmanagement
und Geoinformation. Nr. Nr. 2006-3-59
Stand:
August 2006
Texte und Projektentwicklung: Jürgen Lips, Dr. Joachim Reitz,
Klaus Wellner;
Grafische Gestaltung: Birgit Mietzner; Fotos:
Jürgen Lips
Mit Unterstützung des Landkreises Kassel, Amt für den ländlichen
Raum, Abteilung Dorf- und Regionalentwicklung
Der Eco Pfad Pilgerwege zum Wallfahrtsort Gottsbüren wurden finanziert von
der Stadt Trendelburg und dem Hessischen Ministerium für Umwelt, ländlichen Raum
und Verbraucherschutz.
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